Am 10.1.26 startete die VSG Rhön Volleys spielerisch ins Jahr 2026. Hierfür reiste die Mannschaft nach Gaukönigshofen. Dort traf sie neben Tabellenplatz eins auf die VSG Hausen/Aschach, die aktuell den zweiten Platz belegen. Als klarer Underdog des Spieltags war klar, dass hier vor allem galt mit klarem Kopf, ohne Druck und mit Mannschaftsgeist aufzutreten. Unterstützt wurde die Mannschaft dafür von Jugendspielerinnen Michelle Meyer und Jovana Sljuka. Außerdem von Co Trainer Max Hörmann, der die Rolle des Coaches an der Seitenlinie übernahm und Spielertrainerin Carla Röthlingshöfer so eine große Hilfe war.
Spiel gegen Gaukönigshofen
Die VSG startete gut und spielte bis zur Hälfte des ersten Satzes souverän und unaufgeregt. Dennoch zog Gaukönigshofen letztendlich davon und beendete den ersten Satz mit 25:16.
Im zweiten Satz fanden die Rhön Volleys nicht ins Spiel und die Annahme und Abwehr geriet ins Schwanken. Dies machte es Zuspielerin Carla Röthlingshöfer schwer, ihre Angreifer passend einzusetzen. Der Satz endete mit 25:9.
Satz drei begann mit einer Neuformation. Die erfahrende Spielerin Elvira Engelmann übernahm das Zuspiel, Carla Röthlingshöfer ersetzte Jovana Sljuka auf der Diagonalen. Auch Neuzugang Laura Riedel feierte nun ihr Debut auf dem Spielfeld und besetzte die Mitte Position. Doch auch so war nichts mehr zu holen und der Satz endete erneut 25:16.
Somit endete das Spiel gegen Tabellenplatz eins nach nur knapp 50 Minuten.
Spiel gegen Hausen/Aschach
Da die VSG erst das dritte Spiel gegen Hausen/Aschach spielte, hatte die Mannschaft nach dem ersten Spiel etwas Zeit, die Enttäuschung über die eigene Leistung abzuschütteln und sich neu zu motivieren.
So startete die SG mit neuer Power und Siegeswillen in das zweite Spiel. Trainerin Carla Röthlingshöfer veränderte die Aufstellung und brachte ihre starke Außenangreiferin Inna Steigerwald jetzt auf der Diagonalen. So standen nun alle routinierten und starken Angreiferinnen auf dem Feld. Die Mannschaft ließ sich sofort auf die unübliche und kaum geübte Aufstellung ein und dominierte Satz eins von Beginn an. Inna Steigerwald kam immer wieder über die Diagonale zum Angriff und verwandelte viele davon zu direkten Punkten. Dorothea Steinecke und Michelle Meyer stellten nach kurzer Einstellung auf den Gegner immer wieder einen sehr guten Block. Auch Abwehrchefin und Libera Marina Gartung brauchte nur wenige Bälle, um die Angriffe von Hausen einzuschätzen und wehrte Aufschläge und Angriffe souverän ab.
Überrascht von der Dominanz der SG kam kaum noch Abwehr der gegnerischen Mannschaft und der Satz endete 25:16.
Satz zwei blieb die Aufstellung unverändert, die beiden Mannschaften lieferten sich lange Ballwechsel, die die SG deutlich öfter als früher letztendlich für sich entschieden. Dennoch kehre Hausen/Aschach langsam zu ihrer Form zurück, was auch dem geschuldet war, dass die Trainerin nun wieder ihre stärkste Sechs auf Feld gebracht hat. Dorothea Steinecke brachte die Rhön Volleys punktetechnisch zwar mit einer beeindruckenden Aufschlagserie wieder heran, trotzdem verlor die SG unglücklich 24:26.
Satz drei waren alle wieder wach gerüttelt und der Ehrgeiz war geweckt. Annahme und Abwehr stand stabil, besonders Außenangreiferin Laura Degelmann, die verletzungsbedingt leider einige Wochen ausgefallen war, glänzte auf der Sechs, sodass Zuspielerin Carla Röthlingshöfer jede ihrer Angreiferinnen in Szene setzen konnte. Inna Steigerwald auf Dia setzte ihre harten Angriffe immer wieder gezielt zwischen die Abwehr. Auch Franziska Kaul glänzte auf Außen und spielte immer wieder ein cleveres Spiel, mit dem die Gegnerinnen nicht umgehen konnten. Dorothea Steinecke sammelte erneut wichtige Punkte durch druckvolle Aufschläge und beide Mittelblockerinnen erfüllten ihre Aufgaben am Netz souverän.
So gewann die VSG diesen Satz verdient mit 25:20.
Der vierte Satz bot lange ein Kopf an Kopf rennen, auf beiden Seiten kamen druckvolle Angriffe. Jovana Sljuka ersetzte Michelle Meyer auf der Mitte Position und machte sofort mit ihrem ersten Ballkontakt des Spiels einen Punkt. Inna Steigerwald behielt bei langen Ballwechseln stets die Nerven und präzisierte mit jedem Angriff ihre anvisierte Lücke auf dem gegnerischen Feld.
Doch auch Hausen/Aschach war nun gut im Spiel und verunsicherte die SG durch einige Aufschlagserien leicht. So konnten die Gegner diesen Satz schließlich doch noch 25:21 für sich entscheiden.
Vor dem fünften Satz appellierte Trainerin Carla Röthlingshöfer noch einmal an ihre Mannschaft, die Nerven zu behalten und an den Sieg zu glauben. Gestärkt ging die Mannschaft in den letzten Satz. Hier sorgen sowohl die Aufschläge von Carla Röthlingshöfer als auch von Inna Steigerwald für eine angenehme Führung, die die Nerven erst einmal etwas beruhigte. Nach dem Seitenwechsel ließen sich die Rhön Volleys den Sieg nicht mehr nehmen und beendeten mit einer überragenden Mannschaftsleistung den letzten Satz mit 15:8.
Dieses motivierte Gefühl nimmt die Mannschaft nun mit in das Heimspiel kommende Woche, in der weitere Punkte gesammelt werden sollen.
Für die VSG Rhön Volleys spielten:
Inna Steigerwald, Elvira Engelmann, Carla Röthlingshöfer, Franziska Kaul, Dorothea Steinecke, Laura Degelmann, Marina Gartung, Michelle Meyer, Jovana Sljuka und Laura Riedel
Trainer: Carla Röthlingshöfer und Max Hörmann
